GdP-NRW vom 24. September 2008
Kein Sicherheitsgewinn durch 41-Stunden-Woche
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert massiv Pläne der Landesregierung, die bis Ende 2008 geltende Verlängerung der Wochenarbeitszeit der Beamten auf 41 Stunden unbefristet fortzuschreiben. „Eine Verlängerung der wöchentlichen Arbeitszeit von Polizeibeamten bringt keinen zusätzlichen Sicherheitsgewinn, sondern verhindert nur die dringend notwendige Verjüngung der Polizei”, warnt der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter.
„Das zentrale Problem, dass immer mehr Streifenwagen nur noch mit über 50-jährigen Polizeibeamten besetzt werden können, weil in den vergangenen Jahren nicht genügend Polizisten ausgebildet worden sind, lässt sich nicht durch eine längere Wochenarbeitszeit lösen”, kritisiert Richter die Pläne der Landesregierung. „Auch Großeinsätze der Polizei, wie zuletzt am vergangenen Wochenende in Köln, lassen sich nur durch mehr Polizeibeamte bewältigen, nicht durch eine Verlängerung der individuellen Wochenarbeitszeit.” weiterlesen… »

