CDU will GdP-Forderung nach Fußball-Staatsanwälten aufgreifen
Gelsenkirchen. Um zu verhindern, dass eine kleine Gruppe gewaltbereiter Fußball-Fans immer mehr das Bild in der Öffentlichkeit bestimmt, setzt die GdP auf eine stärkere Zusammenarbeit von Polizei, Faninitiativen und DFB. Auf einem eintägigen Fußball-Forum des GdP-Landesbezirks in Gelsenkirchen, an dem mehr als 150 Polizeipraktiker aus Bundesliga-Städten, Verantwortliche des Innenministeriums und der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) sowie Vertreter des DFB und der Fanvereine teilgenommen haben, plädierte Landesbezirks-Vorsitzender Frank Richter für einen Verzicht auf Fußballspiele mit besonders hohem Gewaltpotenzial am Freitagabend und für den Einsatz von Fußballstaatsanwälten in den Stadien. weiterlesen… »
GdP: Nicht das Grundgesetz - die Piraterie ist das Problem
Als einen „sicherheitspolitischen Offenbarungseid” hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, den Streit um die Zuständigkeit bei Geiselbefreiungen am Horn von Afrika bezeichnet.
Freiberg: „Kein Mensch versteht, warum es jetzt weiterer Gesetzesänderungen bedürfen soll, um Geiseln aus den Händen von Piraten zu befreien. Das internationale Mandat, im Rahmen dessen die Bundeswehr in den betroffenen Seegebieten tätig ist, dient ja gerade dem Zweck, die zivile Schifffahrt vor Piratenangriffen, insbesondere vor Geiselnahmen zu schützen.”
Es sei unverständlich, so Freiberg, dass dieser Schutz aber gerade dann, wenn es zu einer Geiselnahme gekommen ist, plötzlich nicht mehr gewährt werden könne.
Freiberg: „Hierzulande fragt man sich ohnehin, wieso es einer Handvoll Freibeutern in Schlauchbooten gelingen kann, hochtechnisierte Marineeinheiten zum Narren zu halten.”
Diese Frage zu klären, so der GdP-Vorsitzende, sei wichtiger, als über den Einsatz der Bundeswehr im Innern zu diskutieren. Schließlich fänden diese Geiselnahmen nicht auf dem Rhein, sondern in den Gewässern vor Somalia statt.
Vom 30.08. - 05.09.2009 werden unsere Seniorinnen und Senioren wieder an einer alljährlich von der Kreisgruppe Recklinghausen durchgeführten Studienreise teilnehmen.
Die Fahrt geht diesmal nach Speyer, von wo aus die Reisegruppe täglich auf “Entdeckungstour geht”.
Auf dem Programm stehen unter anderem: Dom- und Kirchenbesichtigungen, Städteführungen (Speyer, Worms), Besuch mehrerer Museen, des Hambacher Schlosses sowie des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe.
Wie immer wird die Reise in Kooperation mit der Europäischen Staatsakademie (ESTA-Bildungswerk) durchgeführt.
Die Sitzung findet wie immer in der Kantine der Polizeiunterkunft in Recklinghausen, Beisinger Weg, statt.
Interessierte Kolleginnen und Kollegen aus der Kreisgruppe, die nicht dem Kreis der Vertrauensleute angehören, sind ebenso herzlich eingeladen und können/ sollen gerne mitdiskutieren!